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Politik: Die Kunst, das Volk übers Ohr zu hauen, oder die Prüfung des anvertrauten Gutes?

„Politik ist die Kunst, das Volk übers Ohr zu hauen“ ist ein derber Satz, doch er trifft eine Wahrheit: Statt die Wirklichkeit zu leugnen, verpackt moderne Politik einen Teil davon und lässt den Rest im Dunkeln. Über die Dreifaltigkeit aus froher Botschaft, Geduld und ausländischen Mächten.

Das Schicksal mancher Gesellschaften wird mit Worten gezeichnet, noch bevor es auf Landkarten erscheint. Manche Worte prägen sich ins Gedächtnis einer Nation ein, und jede Generation liest sie neu: Gerechtigkeit, anvertrautes Gut, Geduld, Vaterland, Verräter, ausländische Mächte … In unserer Region kreisen diese Worte unablässig auf Plätzen, Bildschirmen, in Teehäusern und in den sozialen Medien.

Auch der Satz eines Politikers, der einst bei manchen hohes Ansehen genoss, „Politik ist die Kunst, das Volk übers Ohr zu hauen“, ist von dieser Art und Dosis. Nicht umsonst sagten unsere Vorfahren: „Wie der Derwisch denkt, so betet er.“

Was wir heute „Politik“ nennen, erscheint vielen weniger als Ordnung der Staatsgeschäfte denn als Steuerung von Stimmungen. Als würden nicht Straßen, Schulen und Krankenhäuser regiert, sondern eher Wut, Angst, Zugehörigkeit und das Gefühl von „wir und die anderen“.

„Übers Ohr hauen“ ist ein derber Ausdruck, gewiss. Doch manchmal erfassen derbe Worte die Wahrheit besser als polierte. Denn moderne Täuschung ist nicht mehr die altmodische Lüge. Moderne Täuschung leugnet die Wahrheit nicht im Ganzen, sondern nimmt einen Teil davon, verpackt ihn und lässt den Rest im Dunkeln. Und natürlich ist die Verpackung glänzend, die Präsentation professionell und der Slogan wirkungsvoll. Die Wahrheit dagegen braucht lange Sätze; sie verlangt Geduld, Daten und Rechenschaft.

Ist Politik die Kunst, eine gute Geschichte zu erzählen?

Menschliche Gemeinschaften leben nicht vom Brot allein, sie leben von Sinn. Selbst in Hungerzeiten erzählen Menschen Geschichten. Denn Geschichten machen Leid erträglich. Deshalb ist Politik immer auch eine Frage der „Erzählung“. Sie fragt: „Wer sind wir?“ Sie fragt: „Woher kommen wir?“ Sie fragt: „Wer ist Freund, wer Feind?“ Sie fragt: „Was steht uns gut an?“

Wer ein Land regiert, ist zugleich dessen oberster Geschichtenerzähler.

Doch das Erzählen kann in zwei Extreme gehen: Entweder vertieft es die Wahrheit, oder es deckt sie zu. Wird die Geschichte erzählt, um die Wahrheit zu zeigen, reift eine Nation. Wird sie aber erzählt, um die Wahrheit zu verbergen, wird eine Nation kindlich. Sie lässt sich mit Slogans abspeisen und mit künstlichen Feinden trösten.

In unseren Geschichten gibt es seit Langem ein unveränderliches Motiv: die Bedrohung. Diese Länder haben tatsächlich viele Bedrohungen erlebt. Deshalb wird das Gefühl der „Bedrohung“ leicht geweckt. Doch ein Gefühl bleibt nicht für immer berechtigt, nur weil es einmal berechtigt war. Eine Realität, die in der Vergangenheit zutraf, heute allem anzuheften, zeugt nicht von Geschichtsbewusstsein, sondern wird zur Ausrede für Regierungsversagen.

Die Geschichte von den „ausländischen Mächten“ war einmal wahr, heute ist sie Balsam für jedes Leiden

Es ist kein Zufall, dass unsere Generation die Geschichte der Rückständigkeit bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückführt. Damals war „ausländische Mächte“ nicht bloß ein Slogan. Gemeint waren eine reale gegnerische Front, eine reale Besatzung oder reale Verluste. Die Wirtschaft lag am Boden. Die ausgebildeten Menschen waren auf den Schlachtfeldern dahingeschmolzen, und das Wort „Märtyrer“ hatte sich als schmerzliche Erinnerung in die Familienstammbäume eingeschrieben. Die Geschichten, die wir damals hörten, waren glaubwürdig. Denn sie waren aus der Wirklichkeit hervorgegangen.

Doch heute … Heute ist es zu einer Art Ökonomie der Fertigsätze geworden, alles Unbewältigte ausländischen Mächten anzulasten. Das ist sehr bequem, aber ebenso gefährlich. Bequem, weil es die Verantwortung nach außen schiebt. Gefährlich, weil es den Willen lähmt, Fehler im Inneren zu korrigieren.

Wenn ein Land bei jedem Misserfolg „ausländische Mächte“ ruft, schiebt es die Frage an sich selbst auf: „Warum sind unsere Institutionen eigentlich schwach? Wo ist unser Plan? Warum ist das Leistungsprinzip verkümmert? Warum investieren wir in Beton statt in Wissenschaft? Warum sehen wir Kritik als Feind?“

Wird die Frage nicht gestellt, kommt auch keine Antwort. Kommt keine Antwort, wiederholt sich derselbe Kreislauf. Wiederholt sich der Kreislauf, wird die Sprache des Volkes bitter: „Schon wieder ein Märchen?“

Die heilige Dreifaltigkeit der Politik: Frohe Botschaft, Geduld, ausländische Mächte

Politik ähnelt manchmal einer Theaterbühne: Der Vorhang hebt sich, der Applaus wird organisiert, das Licht fällt auf die richtige Stelle. Das Stück hat drei Hauptsätze: frohe Botschaft, Geduld, ausländische Mächte.

Je schwieriger die Lage, desto häufiger fällt das Wort „frohe Botschaft“. Die frohe Botschaft wird zum Toneffekt, der den Platz von Plan, Institution und Leistung einnimmt. Dazu kommt ein Zeitmaß, „sehr bald“, das in der Politik unabhängig vom Kalender funktioniert. „Sehr bald“ ist mal ein Monat, mal zehn Jahre, aber in jedem Fall dient es dazu, Hoffnung zu verkaufen.

Geduld ist natürlich eine Tugend. Auch in unserer Glaubenstradition ist sie kostbar. Doch wenn Geduld immer vom Volk verlangt und immer vom Volk bezahlt wird, hört sie auf, eine Tugend zu sein, und wird zur Ausbeutung. Geduld gewinnt ihren Sinn durch Gerechtigkeit, Transparenz und geteilte Opfer. Andernfalls wird Geduld zur geschmückten Form von „Sei still“.

Der letzte Satz, „ausländische Mächte“, schnürt alles zusammen und verpackt es. Dieser Satz ist eine Art politischer Regenmantel. Man trägt ihn bei jedem Wetter. Regnet es, ausländische Mächte; scheint die Sonne, ausländische Mächte; weht der Wind, ausländische Mächte …

Doch unwillkürlich fragt man sich: Wenn diese ausländischen Mächte so mächtig sind, warum werden wir jedes Mal unvorbereitet getroffen? Warum sind unsere Institutionen immer noch so zerbrechlich?

Was tun die Sicherheitskräfte und Geheimdienste des Landes? Natürlich haben sie eine andere Aufgabe: Sie sollen im Land eine Atmosphäre der Angst erzeugen!

Sie sind hinter den Lehrerinnen wie Elif her: Frauen Ende zwanzig, deren Männer in einem Verfahren mit unklarem Grund und unklarem Vorwurf verurteilt wurden, denen das Recht auf ein Leben verweigert und der Pass entzogen wurde und die, ein acht Monate altes Baby im Arm, ihre Hoffnung in einen Rucksack zwängen und versuchen, über den Evros (Meriç) zu gelangen.

Denn Angst … verbreitet sich schneller als alles andere.

Das ethische Rückgrat des türkisch-muslimischen Herrscherideals

Im Gedächtnis dieser Region ist die Vorstellung vom „guten Herrscher“ stark. In der türkisch-islamischen Tradition ist der Herrscher theoretisch ein „Treuhänder“. Und die Begriffe, die dieses Ideal begleiten, tragen erhabene Bedeutungen.

Zum Beispiel: Gerechtigkeit heißt, den Schwachen gegen den Starken zu schützen. Anvertrautes Gut heißt, Regierung nicht als Beute, sondern als Verantwortung zu verstehen. Leistungsprinzip heißt, eine Aufgabe den Fähigen zu übertragen. Beratung heißt, Rat zu suchen, um gegen den Hochmut anzukämpfen. Das Recht des Mitmenschen (kul hakkı) ist der Name für die gewissenhafte Wahrung der Rechte der Allgemeinheit. Verschwendung zu meiden heißt, sich für das Maß statt für den Prunk zu entscheiden.

Das sind wertvolle Worte und Begriffe. Doch wenn sie zu Transparenten werden, nutzen sie sich alle ab. Heute werden manche dieser Begriffe leider eher wegen ihres Etikettenwerts als wegen ihrer Bedeutung verwendet. Gerechtigkeit entwickelt sich zur „Gerechtigkeit für die eigenen Leute“. Leistungsprinzip wird zu „und wäre er aus Lehm, Hauptsache, er ist einer von uns“. Beratung schrumpft unter dem Motto „Wir haben eine Sitzung abgehalten“ auf drei, vier Fotos im Flugzeug. Das Recht des Mitmenschen wird wie eine Lektion in persönlicher Moral vermittelt, doch wenn die großen Verletzungen öffentlicher Rechte zur Sprache kommen, legt sich tiefes Schweigen über den Raum. Verschwendung gilt als verboten, doch der Prunk des Protokolls wird zur „Pflicht“. Beim Ansehen macht man schließlich keine Abstriche, nicht wahr?

Wir sehen, wie die Sprache des Glaubens, die die Herzen erweichen sollte, auf den Bildschirmen immer härter wird. Und das verletzt nicht nur die Politik, sondern auch die Gesellschaft. Denn das Volk sieht: „Über Werte wird geredet, aber Werte werden nicht gelebt.“ Manche verhalten sich, als besäßen allein sie das Urheberrecht an den Werten, und achten den Glauben und die Weltanschauung anderer nicht.

Das ist die gefährlichste Wunde eines Landes: Wird die Kluft zwischen Wort und Tat größer, stürzt das Vertrauen der Gesellschaft in eine wachsende Leere.

Während die Welt mit künstlicher Intelligenz und Quantentechnologie um die Wette läuft, sind wir noch damit beschäftigt, Feinde zu produzieren

Die Welt befindet sich heute in zwei großen Wettläufen: künstliche Intelligenz und Quantentechnologien. Dieser Wettlauf gestaltet Wirtschaft, Verteidigung, Gesundheit, Bildung und Produktion neu. Amerika, Europa und China betrachten diese Felder als eine Art „Gestaltung der Zukunft“. Große Investitionen, große Forschungsprogramme, Kooperationen zwischen Hochschulen und Industrie und Strategien zur Gewinnung von Talenten folgen aufeinander.

Während die Welt die Zukunft baut, leben wir ständig in der „Sprache der Krise“. Das Land scheint in einem rund um die Uhr geöffneten Krisenstab festzustecken.

Dabei werden künstliche Intelligenz und Quantentechnologie die Entwicklungsschere in 10 bis 15 Jahren noch weiter öffnen. Denn diese Felder haben eine Multiplikatorwirkung. Wer den Anschluss schafft, verändert alle seine Branchen. Wer ihn verpasst, fällt mit jedem Augenblick weiter zurück.

Gibt es bei uns Schritte in diesen Bereichen? Gibt es einen umfassenden Plan? Wird jungen Forschenden der Weg geebnet? Sind die Universitäten frei? Wird echte Produktion gefördert? Werden Menschen, die kritisieren, Vorschläge machen und hinterfragen, wertgeschätzt?

Wenn ein Land, statt Anziehungspunkt zu sein, im Gegenteil die Abwanderung der klügsten Köpfe beschleunigt, ist das nicht nur eine wirtschaftliche Frage. Es ist ein Projekt zur Vernichtung von Zukunftsplänen. Ein Land, das seine ausgebildeten Menschen verliert, verliert sein Heute und sein Morgen.

„Denkende Bürger“ oder „gehorsame Bürger“?

Manche Ordnungen mögen den denkenden Bürger: Denn Denken bringt Neuerung, Wissenschaft und Produktion. Andere Ordnungen brauchen eher den gehorsamen Bürger. Denn Gehorsam erleichtert kurzfristig das Regieren. Wer Fragen stellt, verlangt Rechenschaft. Wer Rechenschaft verlangt, verlangt Transparenz. Wer Transparenz verlangt, verlangt Kontrolle. Und das stört die Bequemlichkeit.

Wie soll also Wissenschaft wachsen in einem Umfeld, in dem „Fragen stellen“ als gefährlich gilt?

Kann Neues entstehen, wo Kritik als Verrat gilt?

Wie soll eine Strategie entstehen, wenn man statt Beratung Monologe führt?

Wissenschaft wächst nicht durch Gehorsam, sondern durch Neugier. Und Neugier beginnt mit Fragen. Deshalb stellt jede politische Sanktion, die die Zahl denkender Bürger verringert, die Zukunft des Landes auf den Kopf. Und dann drehen wir uns um und fragen: „Warum sind wir zurückgeblieben?“ Wir suchen die Antwort auf den Bildschirmen, dabei liegt sie in den Augen der jungen Menschen, die ihre Koffer packen.

Das Recht des Mitmenschen und das Recht der Allgemeinheit

Der Begriff kul hakkı, das Recht des Mitmenschen, ist in unserer Tradition eigentlich ein Alarm des Gewissens. Menschen wachsen im Glauben daran auf: „Verletze nur ja nicht das Recht eines anderen.“

Und was ist mit dem Recht der Allgemeinheit?

Vetternwirtschaft, Begünstigung, Verschwendung, intransparente Ausgaben, eine Regierung, die keine Rechenschaft ablegt, die Haltung „Staatseigentum ist ein Meer, wer nicht davon isst, ist dumm“, lukrative Aufträge für Verwandte und Gefolgsleute … Das sind nicht bloß „Verwaltungsprobleme“, sondern unmittelbare Rechtsverletzungen. Die Steuern eines Bürgers sind seine Arbeit. Wird diese Arbeit verschleudert, nimmt nicht nur der Haushalt Schaden, sondern auch das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen.

Auch die Würde eines Menschen zu verletzen, ist eine Rechtsverletzung. Menschen nicht ernst zu nehmen, sie mit Slogans hinzuhalten, die Wahrheit zu verbergen … Auch das ist eine Art Verletzung des Rechts des Mitmenschen. Denn eines der grundlegendsten Rechte des Menschen ist es, ernst genommen zu werden.

Was für Märchen und Wiegenlieder sie sangen … und ein Satz: „Wir wurden betrogen, wir wurden betrogen …“

Hört eine Gesellschaft lange dasselbe Märchen, lernt sie seinen Rhythmus auswendig. „Bald wird es besser.“ „Ein wenig Geduld.“ „Der eigentliche Feind ist draußen.“ „Wir sind sehr stark.“ Diese Wiegenlieder mögen in der Kindheit überzeugend klingen.

Doch wenn man heute dasselbe Märchen jeder Krise anheftet, schützt es nicht mehr, sondern wird zum Schild. Ein Schild korrigiert den Fehler nicht, er verhindert nur, dass man ihn sieht. Genau hier klingt die Liedzeile von Sezen Aksu mit ihrem bitteren Lächeln im Ohr: „Wir wurden betrogen, wir wurden betrogen …“

Junge Menschen packen ihre Hoffnungen in Koffer.

Familien beten darüber, ob „das Kind hierbleiben oder gehen soll“.

Gebildete Menschen entfremden sich mit dem Gefühl „Ich werde nicht geschätzt“ von ihrem Land.

Und dann wundern wir uns: „Warum gehen sie?“

Sie gehen, weil es Länder gibt, die ihre Talente rufen.

Ist Politik also wirklich die Kunst, das Volk übers Ohr zu hauen?

Nein, das muss sie nicht sein. Politik ist im Kern eine Frage des anvertrauten Gutes. Sie bedeutet, die Regeln und Gesetze, die das Zusammenleben möglich machen, gerecht und so zu gestalten, dass sie alle einschließen. Sie bedeutet, dass ein Land seinen Kindern die Schuld der Hoffnung begleicht. Sie bedeutet, dass ein Regierender „mein Volk“ statt „meine Gefolgsleute“ sagen kann.

Doch wenn Politik unkontrolliert bleibt und ihr ethisches Rückgrat verliert, wird sie rasch zur Kunst des „Übers-Ohr-Hauens“. Denn dann sieht der Regierende die Bürger nicht als Partner, sondern als Zielgruppe. Und einer Zielgruppe verkauft man keine Tatsachen, sondern Wahrnehmungen.

Um aus diesem Engpass herauszukommen, muss man nicht auf ein Wunder warten. Wir müssen nur ein wenig Mühe aufwenden. Leistungsprinzip, Transparenz, Rechenschaft, Respekt vor Kritik, Investitionen in Wissenschaft, Scham vor Verschwendung und deren Vermeidung, gelebte Beratung … Diesen Dingen sollten wir uns ein wenig zuwenden.

An dieser Stelle muss ein Punkt besonders betont werden: die Reinigung der Sprache. Eine Sprache, die jeden Kritiker zum Verräter erklärt, erklärt am Ende auch die Wahrheit zur Verräterin. Wie soll Zukunft entstehen, wo die Wahrheit zur Verräterin erklärt wird?

Kurz gesagt: In einer Zeit, in der die Welt mit künstlicher Intelligenz und Quantentechnologie ein neues Zeitalter baut, ist es die Folge unserer falschen Entscheidungen, dass wir in einem endlosen Kreislauf der „ausländischen Mächte“ hängen bleiben. Ändern sich die Entscheidungen, ändert sich auch diese Sprache. Ich wünsche mir, dass eines Tages in allen Regierungsapparaten Verantwortliche das Sagen haben, die das Wort „frohe Botschaft“ selten benutzen, aber ihre Arbeit gut machen, die von den Menschen keine Geduld verlangen, sondern Geduld verdienen, und die, statt Feinde im Ausland zu suchen, sich davor fürchten, im Inneren das Recht anderer zu verletzen.

Und ich hoffe, dass die klügsten jungen Menschen dieses Landes eines Tages davon träumen, statt Koffern Labore vorzubereiten.

Ein Land, das kein Wissen hervorbringt, importiert das Wissen, das andere hervorbringen. Und importiert wird dann nicht nur Technologie, sondern auch Denkweise.

Deshalb sollte Politik keine Kunst des „Übers-Ohr-Hauens“ sein, sondern eine „Prüfung des anvertrauten Gutes“.

Und der Name des anvertrauten Gutes ist klar: der Mensch. Lass den Menschen leben, damit auch der Staat lebt.

Und auch das Recht des Menschen ist klar: Gerechtigkeit, Respekt und ein Leben ohne wirtschaftliche Sorgen und Zukunftsangst.

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